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Neues Notfunk-Relais DB0AT in Fahrenholz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in Betrieb

In Fahrenholz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurde ein neues Notfunk-Relais DB0AT erfolgreich aufgebaut und in Betrieb genommen. Der Standort stellt einen wichtigen Fortschritt für die regionale Kommunikationsinfrastruktur im Amateurfunk dar und verbessert die Abdeckung im Landkreis erheblich.

Das FM-Relais arbeitet auf der Frequenz 439,400 MHz und ist an das Netzwerk FM-Funknetz.de angebunden. Für die Nutzung ist ein CTCSS-Ton von 88,5 Hz erforderlich, um das Relais zu öffnen. Damit wird eine stabile und gezielte Kommunikation im regionalen und überregionalen Funkbetrieb gewährleistet.

Neben dem FM-Relais wurden am Standort weitere moderne Funktechnologien integriert:

  • LoRa APRS auf 433,775 MHz, für energieeffiziente Positions- und Datenübertragung
  • Ein Meshtastic-Node im 868 MHz-Bereich, der dezentrale und netzunabhängige Kommunikation ermöglicht

Durch diese Kombination entsteht ein vielseitiger Knotenpunkt für Notfunk und experimentelle Funkanwendungen.

Hervorragende Reichweite durch exponierten Standort

Durch die Höhe des Standortes von etwa 130 Metern über dem Umland ergibt sich eine besonders gute Funkabdeckung. Große Teile des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte werden zuverlässig erreicht, was den Standort zu einem zentralen Baustein der regionalen Notfunk-Infrastruktur macht. Die erhöhte Lage verbessert nicht nur die Reichweite des FM-Relais, sondern kommt auch den digitalen Anwendungen wie LoRa APRS und Meshtastic zugute.

Der Standort in Fahrenholz stellt somit eine wertvolle Erweiterung für die Aktivitäten der Relaisgruppe-MV dar. Gleichzeitig wird auch das HAMNET weiter ausgebaut: Geplant sind Richtfunk-Linkstrecken nach Neubrandenburg sowie nach Grimmen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die notwendigen Vorbereitungen hierfür sind bereits abgeschlossen.

Ein besonderer Dank gilt Andreas DO1AMI (V01), ohne dessen Engagement und Unterstützung die Inbetriebnahme von DB0AT nicht möglich gewesen wäre. Sein Einsatz und seine Zeit haben maßgeblich zum Erfolg dieses Projekts beigetragen.

Mit diesem neuen Standort wird die Notfunkfähigkeit in der Region weiter gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur unabhängigen Kommunikationsinfrastruktur geleistet.

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